Am Freitag, den 17. April, trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der fünf in Niedersachsen ansässigen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung – des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. (DZHK), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) sowie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Partnerinstitutionen im Medical Park in Hannover. Ziel der Veranstaltung war es, den wissenschaftlichen Austausch zu intensivieren, Kooperationen zwischen den Zentren zu stärken und die translationale Forschung weiter auszubauen. Das DZKJ war dabei durch den Standort Göttingen vertreten.
Nach Grußworten des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, der amtierenden Sprecherin der DZG, Stefanie Dimmeler, des Vorstands der VolkswagenStiftung, Georg Schütte, der Präsidentin der MHH, Denise Hilfiker-Kleiner, sowie des Vorstandssprechers der UMG, Wolfgang Brück, folgten Übersichtsvorträge der fünf beteiligten DZG. In den anschließenden wissenschaftlichen Präsentationen wurden ausgewählte Forschungshighlights mit besonderem Potenzial für eine zentrenübergreifende Zusammenarbeit in der klinischen und translationalen Forschung vorgestellt, teilweise unter Einbindung von Patientinnen und Patienten, um die Bedeutung translationaler Ansätze für die Verbesserung der Lebensqualität zu verdeutlichen. Darüber hinaus wurden Beispiele aus den Bereichen Start-ups, Produktentwicklung innerhalb der DZG sowie Spin-off-Förderung präsentiert.
Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler stellten ihre Arbeiten im Rahmen einer dynamischen Postersession vor. Daran beteiligte sich auch Hanna Schleifer, eine jugendliche Patientenvertreterin des DZKJ, die Möglichkeiten und Aktivitäten zur Patientenbeteiligung von Kindern und Jugendlichen am Standort Göttingen präsentierte.
Der DZG-Tag verdeutlichte eindrucksvoll das erhebliche Potenzial für eine vertiefte Zusammenarbeit sowie für gemeinsame Initiativen zwischen den deutschen Zentren. Wir freuen uns darauf, neue Kooperationen gezielt zu fördern und den fachlichen Austausch im Rahmen zukünftiger DZG-Tage in Niedersachsen weiter auszubauen.