Göttingen

Forschung für Kinder und Jugendliche – für ein gesundes Leben

Göttingen

Forschung für Kinder und Jugendliche – für ein gesundes Leben

DZKJ - Standort Göttingen

Der DZKJ Standort Göttingen ist eingebettet in den Göttingen Campus, der über eine herausragende Expertise in der neurowissenschaftlichen Grundlagen- und translationalen Forschung verfügt. Zu den besonderen Infrastrukturen zählen humane Biomaterialien und Krankheitsmodelle des Zentralnervensystems (ZNS), innovative technologische Entwicklungen wie STED-Mikroskopie, Echtzeit-MRT und die therapeutische Anwendung von Stammzellen sowie eine integrative Forschungsdateninfrastruktur. Standortpartner der Universitätsmedizin Göttingen sind die Georg-August-Universität Göttingen, das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, das Deutsche Primatenzentrum und das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften.

Am Standort Göttingen arbeiten aktuell 27 DZKJ Forschungsgruppen .

Forschungsprofil

Der Göttingen Campus verfügt über eine ausgewiesene internationale Expertise in der neurowissenschaftlichen translationalen Forschung, die von den Grundlagen bis zur Anwendung reicht. Aufbauend auf der vorhandenen Infrastruktur und Expertise zielt die zweijährige Projektförderphase darauf ab, Pathomechanismen besser zu verstehen, die Diagnostik zu verbessern und Ansätze für neue Therapien für Kinder und Jugendliche mit neurologischen Erkrankungen zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt darauf, Schädigungen des ZNS frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu heilen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Identifizierung der Mechanismen der ZNS-Entwicklung und -Reparatur.
  2. Erforschung des Bedarfs an neuen Diagnostika/Biomarkern sowie die Entwicklung neuer Ansätze für Medikamente, Zell- und Gentherapien.
  3. Adressierung organ- und krankheitsübergreifender Schnittstellen.
  4. Verfolgung eines patienten- und familienzentrierten Ansatzes durch Einbindung, Partizipation und Empowerment.
Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ihre Expertise vor allem in die folgenden Forschungsschwerpunkte einbringen: ZNS-Entwicklung und Neurologische Erkrankungen, Seltene Genetische Erkrankungen, Adipositas, Metabolismus, Psychosoziale Gesundheit, Mentale Gesundheit sowie Datenmanagement. Erste standortübergreifende Infrastrukturen, wie zum Beispiel das Datenmanagement, werden entwickelt und in ersten Pilotprojekten angewandt werden. Nachwuchswissenschaftler*innen mit speziellem Interesse an Kinder- und Jugendgesundheit sollen rekrutiert sowie Patient*Innen in die Planung und Entwicklung der Forschung am Standort aktiv involviert werden. Das langfristige Ziel besteht darin, nicht nur die Diagnostik zu verbessern, sondern auch kurative Therapiestrategien für schwerwiegende, bislang unheilbare Erkrankungen zu entwickeln.

Partnerinstitutionen des Standorts

Ansprechpartner des Standorts Göttingen

Prof. Dr. med. Jutta Gärtner

Standortdirektorin und Sprecherin des DZKJ

gaertnj@med.uni-goettingen.de

Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

PD Dr. med. Lars Schlotawa

Stellvertretender Standortdirektor

lars.schlotawa@med.uni-goettingen.de

Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

Dr. rer. nat. Simone Schröder

Standortkoordination

simone.schroeder@med.uni-goettingen.de

Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen