„Am coolsten ist das Vortexen“

25 Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren haben in den Sommerferien eine Woche lang im Gläsernen Labor auf dem Campus Berlin-Buch selbst zu den DZKJ-Forschungsschwerpunkten „Seltene Genetische Erkrankungen“ und „Immunsystem, Entzündungen, Infektionen“ geforscht.

 Statt Ferien im klassischen Sinn stand für die Teilnehmenden Laboralltag auf dem Programm: Pipettieren, Vortexen, PCR und ein Blick in die eigene Genetik. Die Projektwoche, die 2025 gemeinsam vom DZKJ, dem Gläsernen Labor und dem Max Delbrück Center ins Leben gerufen wurde, richtet sich an naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche, die sich freiwillig und aus eigenem Antrieb angemeldet haben.

In der Gruppe „Seltene Erkrankungen“ ging es unter anderem um die Analyse von Gewebeproben mittels PCR; die Gruppe „Immunologie“ beschäftigte sich mit Blutgruppen, weißen Blutkörperchen und Allergien und besuchte dazu auch die Forschungsgruppe „Molekulare Genetik allergischer Erkrankungen“ von Prof. Young-Ae Lee am Max Delbrück Center, die ebenfalls als PI im DZKJ forscht. Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in die aktuelle Forschung: Dr. Kerstin Fentker aus der Arbeitsgruppe von DZKJ-PI Dr. Philipp Mertins am Max Delbrück Center stellte ihre vom DZKJ geförderte Arbeit zur Zystischen Fibrose vor, einer seltenen genetischen Erkrankung. Auch die Herausforderungen des Forschungsalltags, etwa schwankende Probenqualität, kamen zur Sprache.

Im Mittelpunkt des Formats steht der praxisnahe Ansatz: Jugendlichen soll ein realistisches Bild davon vermittelt werden, wie Forschung für mehr Kindergesundheit konkret aussieht. Das positive Feedback der Teilnehmenden – viele hätten sich gern noch länger mit den Themen beschäftigt – bestärkt die Projektpartner darin, das Format weiterzuentwickeln.

Links:

https://glaesernes-labor.de/de/news/projektwoche-dzkj-2026
https://www.mdc-berlin.de/de/news/news/am-coolsten-ist-das-vortexen
https://www.campusberlinbuch.de/de/news/dzkj-projektwoche-26

Fotos: Bildnachweise: © Gläsernes Labor