Gesundheitsgerechtigkeit beginnt im Kindesalter

  • Wie können Gesundheitsangebote Kinder und Jugendliche besser erreichen?
    Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Anna Lene Seidler, Professorin für Health Equity in Child Health an der Universitätsmedizin Rostock. Im Interview mit dem Wissenschaftsjahr 2026, initiiert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt erläutert sie, warum Präventionsmaßnahmen nicht nur die Gesundheit im Durchschnitt verbessern, sondern insbesondere gesundheitliche Ungleichheiten verringern sollten.

 

  • Dafür führt sie internationale Datensätze zusammen und untersucht, welche Maßnahmen verschiedene Gruppen von Kindern und Jugendlichen tatsächlich erreichen. Vom künftigen Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) erhofft sie sich eine engere Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen und eine bessere Vernetzung von Daten – als Grundlage für mehr Chancengleichheit in der Kindergesundheit.

 

  • Wir freuen uns, dass Prof. Dr. Anna Lene Seidler als Expertin für die Initiative „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ ihre Forschung und ihre Perspektive auf die Gesundheitsgerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen vorstellen konnte.